Energetische Sanierung der Straßenbeleuchtung in den Gemeinden Schackendorf, Schieren und Westerrade
Die Gemeinden Schackendorf, Schieren und Westerrade haben sich im Jahr 2011 dazu entschieden, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten und werden daher ihre vorhandenen Anlagen der Straßenbeleuchtung einer energetischen Sanierung unterziehen. Dabei werden alte Straßenlampen mit hohem Energieverbrauch ausgetauscht; und zwar sowohl die in den Lampen enthaltene Technik als auch die Leuchtmittel. Es wird die neue energieeffiziente LED-Technik zur Anwendung kommen, welche die alten Quecksilberdampflampen ablöst. Durch eine Energie-Einsparung von mind. 60 % gegenüber dem jetzigen Verbrauch erfolgt gleichzeitig auch eine Minderung des CO2-Ausstoßes in gleicher Höhe. Die Gemeinden Schackendorf, Schieren und Westerrade leisten mit dieser Maßnahme einen Beitrag zum für uns alle wichtigen Klimawandel.Gefördert wird dieses Klimaschutzprojekt durch das Bundesministerium für Umwelt, Natur-schutz und Reaktorsicherheit mit einer Zuwendung in Höhe von 40 % der Ausgaben. Bei geplanten Kosten von rd. 74.200 EUR können somit fast 29.700 an Zuschussmitteln fließen und führen neben dem Beitrag zum Klimaschutz noch zu einer Entlastung der gemeindlichen Finanzen.Im Mai 2012 wird das Projekt mit einer Ausschreibung der Leistungen in die Durchführungsphase gehen und soll sodann bis Ende Oktober 2012 abgeschlossen sein.Willkommen ...
Die Gemeinde Westerrade liegt im östlichen Teil des Amtes Trave-Land, nördlich der nach Lübeck führenden Bundesstraße 206. Das Gemeindegebiet umfasst 563 ha mit einem relativ hohen Waldanteil, die Einwohnerzahl liegt bei 483. Der Name entstand höchstwahrscheinlich aus der "Westlichen Rodung".
Urkundlich erstmalig erwähnt wurde Westerrade im Jahre 1249. Da mit dieser Urkunde das Dorf bereits verpfändet wurde, kann man von einer viel früheren Gründung ausgehen. Bestimmten in der Vergangenheit Land- und Meiereiwirtschaft das dörfliche Leben, so ist Westerrade heute ein lebendiger, attraktiver, durch mehrere Baugebiete erweiterter, zentral gelegener Ort. In kürzester Zeit sind durch die gute Verkehrsanbindung die nächsten größeren Städte bequem zu erreichen.
Unternehmen wie Handwerker, Kaufmann mit Postservice und Bank bieten ihre Dienstleistungen an und geben, wie auch die landwirtschaftlichen Betriebe, den Bürgern Beschäftigung. Des Weiteren sind in Westerrade zwei Museen beheimatet (Hof Pritschau und Hof Bruhn).
Kulturell und sportlich hat die Gemeinde durch den SV Westerrade mit mittlerweile rund 980 Mitgliedern und dem Musikverein auch einiges zu bieten.